Das Thema „Anhebung der Grundsteuer“ ist zurzeit in aller Munde. Es geistern immer öfter Berichte durch die Medien und sorgen bei Immobilieneigentümern bzw. künftigen Immobilienbesitzern für Unsicherheiten.

Grundsteuer und steigende Ausgaben

Stetig steigende Ausgaben zwingen Kommunen und Gemeinden in der Region Aachen dazu, die Grundsteuern für Grundstücke und deren Bebauung zu erhöhen. Im Rahmen der sogenannten Grundsteuer B sind hier insbesondere Eigentümer von Grundstücken außerhalb des Bereichs der land- und forstwirtschaftlichen Nutzung betroffen.

In der Region Aachen zählt der Kreis Nideggen zu den Spitzenreitern in Sachen Grundsteuer B. Seit 2014 verdoppelten sich hier die Sätze. Heute liegt der sogenannte „Hebesatz“ hier bei 880 Prozentpunkten, vor zwei Jahren bei knapp der Hälfte. Zahlte der Eigentümer eines Einfamilienhauses dort vor zwei Jahren 400 Euro im Jahr, so beträgt sein Anteil heute 800 Euro.

Steuersätze in der Region

Die Hebesätze in der Region Aachen betragen laut Information der wfg Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Städteregion Aachen mbH:

Stadt Aachen: 525
Alsdorf: 575
Baesweiler: 430
Eschweiler: 490
Herzogenrath: 510
Roetgen: 530
Stolberg: 595
Übach-Palenberg: 550
Würselen: 575

Die niedrigsten Steuern verlangen die Kommunen Langerwehe, Merzenich und Wassenberg (413 Prozentpunkte).

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