Steigende Kaufpreise, knappe Immobilienangebote und erhöhte Zinsen haben den Traum vom Eigenheim für viele Familien spürbar erschwert. Mit dem KfW-Programm “Wohneigentum für Familien”, häufig auch unter dem Stichwort “Jung kauft Alt” bekannt, bestehen jedoch attraktive Möglichkeiten, den Kauf einer Bestandsimmobilie gezielt zu fördern. Wer die Voraussetzungen kennt und die Förderung sinnvoll in seine Immobilienfinanzierung einbindet, kann den Weg ins eigene Zuhause realistisch planen.
Was das Förderprogramm für Familien bedeutet
Der Ansatz des Programms ist klar: Statt ausschließlich Neubauten zu fördern, unterstützt der Staat gezielt den Erwerb bestehender Wohnimmobilien. Gerade ältere Häuser und Wohnungen bieten oft solide Bausubstanz, gewachsene Wohnlagen und Potenzial für Modernisierung oder energetische Sanierung. Für Familien eröffnet sich dadurch die Chance, Wohneigentum zu erwerben, das ohne Förderung möglicherweise außerhalb des finanziellen Rahmens liegen würde.
Die KfW stellt dafür zinsgünstige Darlehen bereit, die häufig deutlich bessere Konditionen bieten als klassische Bankfinanzierungen. Das sorgt für planbare Raten, mehr Finanzierungssicherheit und zusätzlichen Spielraum für notwendige Investitionen. Gleichzeitig profitieren Kommunen durch die Belebung bestehender Wohnquartiere und die Reduzierung von Leerständen.
Voraussetzungen und Rahmenbedingungen der Förderung
Das Programm richtet sich gezielt an Familien mit minderjährigen Kindern. Eine zentrale Rolle spielt dabei das zu versteuernde Haushaltseinkommen, das bestimmte Einkommensgrenzen nicht übersteigen darf. Gefördert wird der Kauf von Bestandsimmobilien, darunter Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen, die anschließend selbst genutzt werden müssen. Eine Vermietung ist nicht vorgesehen.
Die maximale Darlehenshöhe ist begrenzt, sodass der KfW-Kredit in der Regel Teil einer umfassenderen Immobilienfinanzierung ist. Dennoch kann er die monatliche Belastung deutlich reduzieren und den finanziellen Spielraum erhöhen – insbesondere im Hinblick auf Renovierungen oder energetische Maßnahmen.
Förderung als Baustein einer soliden Immobilienfinanzierung
In der Praxis entfaltet die Förderung ihre größte Wirkung, wenn sie in ein ganzheitliches Finanzierungskonzept eingebettet wird. Häufig wird der KfW-Kredit mit Eigenkapital, einem klassischen Bankdarlehen und gegebenenfalls weiteren Förderprogrammen kombiniert. Eine realistische Kalkulation der Nebenkosten – etwa Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten sowie möglicher Sanierungsaufwand- ist dabei unerlässlich.
Ebenso entscheidend ist der Immobilienmarkt vor Ort. Mit professioneller Begleitung lassen sich geeignete Bestandsobjekte identifizieren, bei denen Preis, Lage und Zustand sinnvoll zusammenpassen. Lokale Marktkenntnis hilft dabei, Chancen frühzeitig zu erkennen und den Kaufprozess strukturiert zu begleiten- von der ersten Besichtigung bis zur Vertragsunterzeichnung. In Kombination mit der KfW-Förderung entsteht damit ein realisierbarer Weg ins Eigenheim, der vor wenigen Jahren für viele Familien noch undenkbar gewesen wäre.
Möchten Sie prüfen lassen, ob Sie von der Familienförderung profitieren können? Wir analysieren gemeinsam mit Ihnen Ihre Situation, strukturieren Ihre Finanzierung und begleiten Sie Schritt für Schritt auf dem Weg in Ihr neues Zuhause.
Hinweise: In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.
Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.
Foto: © fizkes/Depositphotos.com
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